- Der erste funktionsfähige, programmgesteuerte Computer war die Zuse Z3, vorgestellt am 12. Mai 1941 in Berlin — 85 Jahre vor Cloud und KI.
- Internationale Konkurrenten in der Debatte „Wer war zuerst?": Babbages Analytical Engine (1837, Entwurf), Colossus (1943, UK), ABC (1942, USA) und ENIAC (1946, USA).
- Die Grundideen von 1941 — Binärsystem, Speicher, Programmsteuerung — stecken bis heute in jedem Cloud-Server und jedem KI-Modell.
- Für Hamburger IT-Entscheider heißt das: Rechenleistung nicht mehr kaufen, sondern mieten — Cloud, Managed IT und KI-Agenten sind die logische Fortsetzung von Zuses Vision.
Am 12. Mai 1941 stellte ein 30-jähriger Ingenieur in einer Werkstatt in Berlin-Kreuzberg eine Maschine vor, die aussah wie ein Wandschrank und klang wie ein Telegraphenamt. Sie konnte multiplizieren, dividieren und Wurzeln ziehen. Niemand klatschte — die Welt hatte gerade andere Sorgen. Heute wissen wir: Konrad Zuse hatte dort den ersten funktionsfähigen Computer der Welt präsentiert.
Die Geschichte des ersten Computers ist keine Sammlung von Jahreszahlen. Sie ist die Geschichte einer Idee — Rechnen wird billig — und dieser Idee verdanken Sie Ihren Laptop, Ihre Cloud und bald Ihren KI-Agenten. Wer als Geschäftsführer oder IT-Leiter heute IT-Strategie plant, kann daraus mehr lernen als aus dem nächsten Gartner-Quadrant.
Was war der erste Computer?
Der erste Computer hängt von der Definition ab. Konrad Zuses Z3 (12. Mai 1941, Berlin) gilt als erster programmierbarer, vollautomatischer Rechner — elektromechanisch mit Relais. Colossus (1943, Bletchley Park) war der erste programmierbare elektronische Spezialrechner (Codeknacker). ENIAC (1945, Mauchly/Eckert, University of Pennsylvania) war der erste elektronische Universalrechner. Manchester Baby (1948, Williams/Kilburn) war der erste Computer mit gespeichertem Programm im Arbeitsspeicher.
Wer „den einen ersten” Computer ausruft, übersieht: Vier Maschinen aus drei Ländern erfüllen je ein anderes Kriterium. International setzt sich seit den 1960er-Jahren die Z3 als „erster funktionsfähiger, programmgesteuerter Rechner” durch (Computer History Museum, IEEE Annals of the History of Computing). Welche Definition Sie wählen, hängt davon ab, ob „programmierbar”, „elektronisch”, „Universalrechner” oder „Speicherprogramm” das Entscheidende ist.
Die vier „ersten Computer” im Vergleich
| Maschine | Jahr | Erfinder | Land | Technologie | Wofür „erster”? |
|---|---|---|---|---|---|
| Zuse Z3 | 1941 | Konrad Zuse | Deutschland | Elektromechanisch (2.600 Relais), Binär, Gleitkomma | Erster programmierbarer, vollautomatischer Rechner |
| Colossus | 1943 | Tommy Flowers | Großbritannien | Elektronisch (1.500 Röhren), programmierbar per Schalter | Erster programmierbarer elektronischer Spezialrechner |
| ENIAC | 1945/46 | John Mauchly, J. Presper Eckert | USA | Elektronisch (17.000 Röhren), Dezimal | Erster elektronischer Universalrechner |
| Manchester Baby | 1948 | Frederic Williams, Tom Kilburn | Großbritannien | Elektronisch, Williams-Röhre als RAM | Erster Computer mit gespeichertem Programm |
Die Geschichte des Computers beginnt nicht 1941, sondern 1837
Bevor wir zu Konrad Zuse kommen: Die Idee eines programmierbaren Rechners ist älter. Der britische Mathematiker Charles Babbage entwarf 1837 die sogenannte Analytical Engine — eine mechanische, dampfgetriebene Maschine mit allem, was ein moderner Computer bis heute hat. Rechenwerk („mill”), Speicher („store”), Eingabe per Lochkarte, bedingte Sprünge im Programm. Laut Wikipedia scheiterte die Maschine nicht am Konzept, sondern an der Feinmechanik des 19. Jahrhunderts und an der Finanzierung.
Babbages Mitstreiterin Ada Lovelace schrieb für diese nie gebaute Maschine den ersten dokumentierten Algorithmus — die Berechnung von Bernoulli-Zahlen. Sie gilt damit als die erste Programmiererin der Welt, Jahrzehnte bevor es überhaupt Computer zu programmieren gab.
Die Analytical Engine war ihrer Zeit 100 Jahre voraus — und genau das ist ihr Problem gewesen. Wer in der IT zu früh auf die richtige Idee setzt (Cloud 2005, KI 2015), gilt erst als Spinner und dann als Visionär. Der Sweet Spot liegt dazwischen. Das gilt heute für KI-Tools in der Büro-Produktivität genauso.
Konrad Zuse und die Z3 — der erste Computer der Welt
Berlin, 1935. Konrad Zuse, gerade vom Bauingenieurstudium abgegangen, hatte keine Lust mehr auf Tabellenrechnen. In seinem eigenen Worten: „Ich war zu faul zum Rechnen.” Also baute er im Wohnzimmer seiner Eltern einen Rechner. Die Z1 (1938) war mechanisch, hatte 30.000 handgefeilte Bauteile und lief, wenn man Glück hatte, ein paar Sekunden zuverlässig.
Die Z2 (1939) tauschte mechanische Bauteile gegen gebrauchte Telefon-Relais. Stabiler, aber der Durchbruch fehlte. Dann kam die Z3: gebaut aus rund 2.600 Relais, Taktfrequenz 5 bis 10 Hertz, 64 Speicherplätze à 22 Bit. Am 12. Mai 1941 präsentierte Zuse die Z3 einer Handvoll Wissenschaftlern der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt. Laut ingenieur.de war das die Geburtsstunde des modernen Computers.
Warum die Z3 technisch ein Meilenstein war
Drei Eigenschaften machen die Z3 zum ersten echten Computer — nicht zur besseren Rechenmaschine:
- Binärsystem. Zuse rechnete konsequent mit Nullen und Einsen — nicht mit Dezimalzahlen wie Babbage oder die US-amerikanische Mark I. Das ist bis heute Standard.
- Gleitkommazahlen. Die Z3 konnte mit sehr großen und sehr kleinen Zahlen gleichzeitig rechnen — ein Feature, das kommerzielle Rechner erst 20 Jahre später zuverlässig beherrschten.
- Programmsteuerung. Programme kamen als gelochter Kinofilm in die Maschine. Jede Berechnungsfolge war austauschbar — anders als bei fest verdrahteten Rechnern.
Das Original wurde am 21. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Konrad Zuse baute 1961/62 einen funktionstüchtigen Nachbau, der heute im Deutschen Museum in München steht.
Ich beschäftige mich jetzt seit über 30 Jahren mit IT. Und jedes Mal, wenn jemand sagt „der neue Server hält 10 Jahre", denke ich an Zuse. Die Z3 war 1941 die Weltspitze. Drei Jahre später war sie Schrott — nicht nur wegen der Bombe, sondern weil in den USA schon die ENIAC entstand. Rechenleistung hat ein Verfallsdatum. Deshalb empfehle ich KMU heute: Rechenleistung mieten, nicht kaufen.
Parallel in der Welt: Colossus, ABC und ENIAC
Während Zuse in Berlin-Kreuzberg an der Z3 schraubte, arbeiteten in Großbritannien und den USA mindestens drei weitere Teams an ähnlichen Projekten — ohne voneinander zu wissen.
Atanasoff-Berry-Computer (ABC, 1942)
John Atanasoff und Clifford Berry bauten an der Iowa State University den ersten rein elektronischen Digitalrechner der USA. Der ABC war kein Universalrechner — er konnte nur lineare Gleichungssysteme lösen. Aber er nutzte erstmals Elektronenröhren statt Relais. Ein Patentstreit zwischen Atanasoff und den ENIAC-Erfindern gab dem ABC 1973 nachträglich die juristische Krone als „erster elektronischer Computer” — auch wenn die Tech-Community die Z3 meist davor sieht.
Colossus (1943)
Im britischen Bletchley Park bauten Tommy Flowers und sein Team den Colossus — eine Maschine, die einzig und allein dazu da war, die deutsche Lorenz-Verschlüsselung zu brechen. Colossus nutzte 1.500 Elektronenröhren, war rein elektronisch und knackte Hitlers Kommunikation fast in Echtzeit. Das Projekt blieb bis in die 1970er Jahre geheim. Die Arbeit des Mathematikers Alan Turing am Vorgänger-Dechiffrierer Bombe war konzeptionell die Basis — und sein theoretisches Modell der Turing-Maschine (1936) liefert bis heute die Definition dessen, was ein Computer überhaupt ist.
ENIAC (1946)
Die US-amerikanische Electronic Numerical Integrator and Computer lief ab 1946 an der University of Pennsylvania. 17.000 Elektronenröhren, 27 Tonnen, 174 m² Fläche, 150 Kilowatt Leistungsaufnahme — und rund 1.000-mal schneller als die Z3. ENIAC war der erste Computer, den die breite Öffentlichkeit wahrnahm. Laut planet-wissen.de maß er zehn mal 17 Meter — das ist die Grundfläche vieler Hamburger Server-Räume, die wir heute virtualisieren.
In Amerika dachte man noch lange, die ENIAC sei der erste Computer. Erst seit den 1960er-Jahren setzt sich international die Z3 als „erste funktionsfähige, programmgesteuerte Maschine" durch. Sie sehen: Selbst bei klaren technischen Kriterien entscheidet am Ende Marketing mit. Das gilt heute für KI-Tools genauso wie damals.
Der Zeitstrahl: Von der Z3 zu Cloud und KI
Wer die vergangenen 85 Jahre auf einen Blick sehen will, sieht das Muster: alle paar Jahre eine Verzehnfachung der Leistung bei sinkenden Kosten.
- 1837: Babbage Analytical Engine. Mechanischer Entwurf mit Rechenwerk, Speicher und Lochkarten — nie gebaut.
- 1936: Turing-Maschine. Alan Turing definiert mathematisch, was berechenbar ist. Fundament der Informatik.
- 1941: Zuse Z3. Erster funktionsfähiger, programmgesteuerter Computer. Binärsystem, Gleitkomma, Lochstreifen-Programm.
- 1943/44: Colossus. Briten brechen mit 1.500 Röhren die Lorenz-Verschlüsselung — rein elektronisch, geheim.
- 1946: ENIAC. USA baut den ersten universellen Elektronenröhren-Rechner. 27 Tonnen schwer. Erfinder: John Mauchly und J. Presper Eckert.
- 1947: Transistor (Bell Labs). Macht Computer 1.000-mal kleiner und zuverlässiger. Ohne ihn kein Smartphone.
- 1948: Manchester Baby. Williams und Kilburn bauen den ersten Rechner mit gespeichertem Programm im RAM — die Blaupause jedes modernen Computers.
- 1950: Zuse Z4. Erster kommerziell eingesetzter Computer der Welt, an der ETH Zürich geleast.
- 1964: IBM System/360. Erste Mainframe-Familie mit kompatibler Software — das Konzept „Plattform" wird geboren.
- 1971: Intel 4004. Erster Mikroprozessor. Ein Chip kleiner als ein Fingernagel, mehr Leistung als die Z3.
- 1977: Apple II. Personal Computer für Endkunden — IT verlässt die Rechenzentren.
- 1981: IBM PC. Startet das Zeitalter des Büro-Computers. MS-DOS wird zum Standard.
- 1991: World Wide Web. Tim Berners-Lee vernetzt Computer weltweit über HTTP — der Anfang des Internets für alle.
- 2006: Amazon Web Services startet. Cloud Computing wird zum Produkt — Rechenleistung wird Mietware.
- 2007: iPhone. Taschencomputer mit mehr Leistung als die gesamte NASA-Mondlandemission.
- 2022: ChatGPT. KI-Sprachmodelle werden massentauglich. Rechenleistung wird zur Intelligenz.
Jeder dieser Schritte hat die Kosten pro Rechenoperation mindestens verzehnfacht gesenkt. Was Zuse 1941 in 3 Sekunden löste, erledigt Ihr Taschenrechner heute in Nanosekunden.
Die Meilensteine als Checkliste — was jeder IT-Entscheider kennen sollte
Wenn Sie mit einem IT-Dienstleister über Strategie reden, hilft es, die Grundbegriffe einordnen zu können. Diese Checkliste fasst zusammen, was Sie in zehn Minuten Small-Talk beim Hamburger IT-Stammtisch nicht peinlich werden lässt:
- Zuse Z3 (1941). Erster funktionsfähiger, programmgesteuerter Computer. Erfinder: Konrad Zuse. Heute: Nachbau im Deutschen Museum München.
- Turing-Maschine (1936). Mathematisches Modell. Definiert bis heute, was berechenbar ist.
- Von-Neumann-Architektur (1945). Programm und Daten im gleichen Speicher — Grundlage praktisch jedes modernen Rechners.
- Moore'sches Gesetz (1965). Rechenleistung verdoppelt sich alle 18 bis 24 Monate. Gilt abgeschwächt bis heute.
- Mainframe-Ära (1960er–80er). Große Rechner, Terminals. Viele IT-Konzepte von heute (Zugriffsrechte, Zeitscheiben) sind dort entstanden.
- PC-Revolution (1977–1995). Computer landet auf jedem Schreibtisch. IT wird zur Standardressource.
- Internet-Boom (1995–2005). Alles wird vernetzt. E-Mail, Web, E-Commerce werden Alltag.
- Smartphone-Ära (2007–). Computer wird mobil und immer verfügbar. Das verändert Kundenverhalten grundlegend.
- Cloud-Ära (2010–). IT wird als Dienstleistung bezogen. Server verschwinden aus dem Keller.
- KI-Ära (2022–). Computer produzieren selbst Texte, Bilder, Code. Arbeitsbegriff verändert sich.
Aus der Praxis: Was Hamburger KMU aus 85 Jahren Computergeschichte lernen
Wir betreuen bei hagel IT-Services über 200 Unternehmen in Hamburg und Norddeutschland. In fast jedem Erstgespräch sehen wir dieselben zwei Fehler — beide haben direkt mit Computergeschichte zu tun.
Fehler 1: „Der Server muss 10 Jahre halten.” Das hätte Zuse 1941 auch gedacht. Drei Jahre später war die Z3 zerstört und längst überholt. Wir sehen bei Neukunden regelmäßig Server aus 2014, auf denen Windows Server 2012 R2 läuft — Support abgelaufen, Sicherheitslücken offen, kein Patch mehr verfügbar. Der Windows Server 2016 End of Support treibt aktuell viele Mittelständler in eine verspätete Cloud-Migration.
Fehler 2: „Cloud ist nur ein Hype.” Cloud ist das Gegenteil eines Hypes — sie ist der logische Endpunkt von allem, was Zuse, Babbage und Turing sich ausgedacht haben: Rechnen wird billig genug, um es zentral anzubieten. Laut dem Cloud Report 2025 des Bitkom laufen in Deutschland inzwischen 47 % aller IT-Anwendungen aus der Cloud — 2024 waren es noch 38 %. Wer jetzt noch einen Server in den Keller stellt, zahlt Infrastruktur, die er nicht braucht.
Wir hatten bis letzten Sommer einen Server im Keller, den seit 2015 keiner mehr angefasst hat. Als ich mit Jens das erste Gespräch hatte, hat er nur gefragt: Wissen Sie, was passiert, wenn der kaputtgeht? Ich wusste es nicht. Jetzt läuft alles in der Cloud, ich habe keinen Server mehr — und ich schlafe besser.
Der Brückenschlag: Was die Z3 mit Ihrer Cloud-Strategie zu tun hat
Die Grundideen von 1941 stecken bis heute in jeder modernen IT:
| Konzept | Zuse Z3 (1941) | Heute (Cloud / KI 2026) |
|---|---|---|
| Rechner-Einheit | 1 Gerät, 1 Raum | Millionen virtueller Instanzen weltweit |
| Rechenzeit | Minuten pro Aufgabe | Millisekunden, parallel skaliert |
| Zugriffsmodell | Einer exklusiv | Tausende gleichzeitig |
| Kosten pro Operation | ~10 Pfennig | praktisch null |
| Programm | Lochstreifen | APIs, Microservices, KI-Prompts |
| Wartung | Ingenieur vor Ort | Provider im Hintergrund, Sie merken nichts |
| Anschaffung | Werkstatt-Eigenbau | Abo ab wenigen Euro/Monat |
Die Richtung ist klar: Immer weniger selbst besitzen, immer mehr nutzen. Genau das ist die Idee hinter Managed IT Services und Cloud & Microsoft 365 — Sie mieten Rechenleistung als Dienstleistung, statt Hardware anzuschaffen, die in drei Jahren veraltet ist.
KI 2026 — das ENIAC-Moment unserer Zeit
Wenn Sie heute in eine KI-Konferenz gehen, hören Sie dieselben Diskussionen wie 1946 rund um die ENIAC: Braucht man das? Ist das gefährlich? Wer soll das bezahlen? Unsere Antwort: Ja, ja, alle. Und wer wartet, bis die Frage geklärt ist, kommt zu spät.
Der Punkt ist nicht, jede KI zu nutzen. Der Punkt ist, den nächsten Produktivitätssprung nicht zu verpassen. Laut Bitkom sehen 82 % der deutschen Unternehmen die Cloud inzwischen als strategisch essenziell — für KI wird das schneller gehen.
Konkret heißt das für Hamburger KMU:
- Microsoft Copilot in die Microsoft-365-Landschaft einbetten — der niedrigschwellige Einstieg.
- KI-Chatbots auf der eigenen Website — siehe unser KI-Chatbot-Service.
- Automatisierte Workflows über Power Automate oder n8n — repetitive Aufgaben verschwinden.
- Security mit KI — moderne Endpoint-Lösungen erkennen Angriffe in Millisekunden, nicht Stunden.
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Die Geschichte des Computers ist auch eine Geschichte der Kosten — und sie fallen seit 85 Jahren. Prüfen Sie mit unserem Kalkulator, ob Sie heute noch das zahlen, was für 2026 angemessen ist:
Fazit: Was Sie aus 85 Jahren Computergeschichte mitnehmen sollten
Drei Dinge, die sich seit 1941 nicht geändert haben:
- Wer zu früh ist, kassiert nichts — wer zu spät ist, aber auch nicht. Zuse war zu früh mit der Z3, IBM war zur richtigen Zeit. Cloud war 2005 zu früh, heute ist sie Mainstream. KI war 2020 Nerd-Thema, ab 2024 Pflicht.
- Besitz ist ein Kostentreiber, Nutzung ist ein Profit-Center. Ein Server im Keller ist Anlagevermögen mit Abschreibung und Wartungskosten. Die gleiche Leistung aus der Cloud ist ein Betriebsmittel — flexibel, skalierbar, transparent.
- Technologie ändert sich alle 10 Jahre, Prinzipien nicht. Binärsystem, Programmsteuerung, Zuverlässigkeit — das war 1941 wichtig und ist es 2026. Ob Ihr Rechner jetzt in Berlin-Kreuzberg oder in einem Azure-Rechenzentrum in Frankfurt steht, ist fast zweitrangig.
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